Fazit zur WM – Solidar Suisse

Solidar Suisse , eine große Schweizer Non-Profit Organisation aus dem entwicklungspolitischen Feld zieht ein vorläufiges Fazit von der WM 2018 in Russland.

Die (vorläufige) Bilanz zur Fussball-WM in Russland ist ernüchternd: Menschen- und Arbeitsrechte wurden missachtet. Statt für ein funktionierendes Sozial- und Gesundheitswesen zu sorgen, hat der russische Staat Milliarden für Stadien ausgegeben, die künftig niemand braucht. Und das Verhalten des Fifa-Präsidenten Gianni Infantino lässt die Reformbemühungen der letzten zwei Jahre in Rauch aufgehen.

Kritisiert wird vor allem die undemokratischen Vorgehensweisen, sowie Korruption und Verschwendung von Steuergeldern, Arbeiter_innenrechte und die fehlende Sicherheit auf WM Baustellen sowie der Missbrauch von Fußball für politische Zwecke.

Zum WM-Start Mitte Juni lancierte Solidar Suisse einen Aufruf an Gianni Infantino, die Einhaltung der Menschenrechte mit voller Überzeugung zu verteidigen. Über 3300 Personen schickten den Appell direkt per E-Mail an den Präsidenten. Die Fifa reagierte mit entschiedener Zurückweisung auf den Appell. Gianni Infantino stehe mit der Entwicklung zahlreicher Dokumente sowie der Bildung des Menschenrechts-Beirats für Menschenrechte ein

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